Privatsphäre

Wenn du im Bus nicht stehen kannst, wenns zieht wie hechtsupoe bei unserem supertollen Sommer, wenn du dich nicht im liegen umziehen willst, wenn dir der Zeltnachbar nicht auf den beunterhosten Popo starren soll, dann brauchst du die Spießigkeit schlechthin: la Vorzelt! 

Lang überlegt, entschieden: ja, so fancy, Hippie und Yolo sind wir dann auch nicht mehr wie vor 20 jahren. 
Hier ist also der passende Begleiter für alle Gelegenheiten bei denen wir länger als eine Nacht an einem Ort campen. Den Swag hat’s trotzdem 👍😃

Zusätzlich kommt hier noch DER ultimative Campingplatztipp für alle, die keinen Bock auf Kommerz, Parzellen, zeltnachbarn und vor allem Kindergeschrei haben: 

http://www.camping-am-grossen-wentowsee.de

Deutschlands erster Campingplatz nur für Erwachsene. Der Bäckerbus kommt 3 mal die Woche, ansonsten herrliche Ruhe im Norden von Berlin bei Tornow. 

   
   

Advertisements

Endlich mehr Platz

Nach fast 4000 km Kreuz und quer durch Italien zu zweit – hat tierisch Spass gemacht!!! – haben wir uns entschlossen, dem Bub einen Dachboden zu verpassen. Das Luxusgeraffel,  das wir beim Campen dabei haben, braucht einfach viel Platz und verstopft uns den Innenraum. 

Ebucht kleinanzeigen machte es möglich, der thule ist so breit wie der Bub und passt perfekt aufs Dach. 

  

Zeit für guten Sound im Bus

Die bisher aufwendigste Kiste ist endlich installiert. 4 Boxen, 4 Hochtöner, Autoradio, Akku, weitere Aufbewahrungsfläche und ein schickes kleines Bord für Krimskrams innen haben wir untergebracht. Das Autoradio im Fahrerhaus wird ganz normal über die Autobatterie gespeist, jetzt muss es nur noch an die Boxen angeschlossen werden. 

   

 

Vorzelt

Auch das Vorzelt sollte Marke Eigenbau sein – wir haben Bootsplanen besorgt, 3×3 m und 3×4 m, je nachdem, wie groß wir den Platz am Vorzelt haben wollen. Ein Dachträger von Thule und Teleskopstangen waren dafür eine notwenige aber praktische Investition.

Hier testen wir das Spaßmobil zum ersten mal in freier Natur – noch alles sehr improvisiert 🙂

image-20

image-21

Finishing der Sitzmöbel

Wir haben uns für OSMO Dekorwachs Mahagoni entschieden. Eine schöne natürliche Farbe, die nicht ausdampft aber dennoch wasserfest ist. Mehrere Multiplexplatten, die wir der Belüftung wegen „gelöchert“ haben, werden unsere Schlafbretter, während der Fahrt oder wenn wir drin sitzen wollen finden sie ihren Platz in der ersten Kiste.

12a

8

9

Isolieren und Türen verkleiden

Die Isolierung der Seitentüren hat erheblich zur Schalldämpfung beigetragen – wir haben mit X-treme Platten gearbeitet, das ist sauber und einfach. Die Verkleidungen für die Türen fertigen wir aus 4mm Multiplexplatten, auch hier hieß es schleifenanpassenschleifenanpassenschleifenanpassen. Befestigt haben wir sie nach dem Lackieren mit einfachen Blechschrauben.

image

14

15

16

17

18

TÜV – schmerzhaft aber notwendig

TÜV war angesagt. Beim offiziellen Piaggio-Vertreter in Berlin wollten wir den Bub zum Check bringen. Es war die Hölle. Jeden Tag hat der gute Mann mehr Probleme und reparaturbedürftige Stellen gefunden: Kupplung, Kühlwassertank, Bremsen… als der Kostenvoranschlag die 2300er-Marke überschritten hatte, wurden wir unsicher. Sollen wir ihn behalten und reparieren lassen? Sollen wir ihn verkaufen und uns beim oben genannten Piaggio-Händler gleich einen neuen holen?

Wir haben uns dann entschieden, eine zweite Meinung zu holen und nun sind wir zwar einige Euros ärmer, aber das nötigste ist hergerichtet, TÜV-Plakette klebt und wir sind bereit für die weiteren Arbeiten. Nun drängt auch die Zeit, Mitte Apri wollen wir 2 Wochen nach Italien.

Kiste DREI

Kiste DREI schließlich ist Sitzbank für den Innenraum, drunter Aufbewahrungsort für unsere Klamotten.

Hinten finden mehrere AUER-Kisten Platz für Küchenutensilien und Lebensmittel.

Bei dieser Box hatten wir am meisten Materialverlust, sie wäre sonst zu schwer geworden.

4a

7a